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Neujahrschießen zum 1. Jänner

Ein wesentliches Festelement bildet bei Wendezeiten - und dies trifft ganz besonders bei Neujahr zu - der Lärm. Motive und Ursprung sind wohl ebenso in der Dämonenabwehr wie auch in der Ausgelassenheit zu sehen. So ist die erste Nacht des Jahres erfüllt vom Schießen und Geknalle der Raketen, der Böller, Knallfrösche und Feuerwerke.

"Ein langjährig (seit 1925) geübter Brauch des Trachtenvereins Altstädter Bauerngmoa', mit seiner Schnalzergruppe und einem musikalischen Programm, das neue Jahr in Linz zu begrüßen, hat eine Ausweitung erfahren, seit es auch in Oberösterreich Prangerschützen gibt. Jedes Jahr schießt eine andere Kompanie in der Landeshauptstadt mit 20 bis 25 Schüssen das neue Jahr ein, unter anderem mit Reihenfeuern."

Herbert Rieser, Mondsee, 1988

Neujahrschießen der Prangerschützen
Eine Gruppe der Prangerschützen aus dem Salzkammergut - in ständig wechselnder Reihenfolge sind sämtliche Prangerschützen aus Oberösterreich seit dem 1. Jänner 1982 präsent - erweist dem Landeshauptmann und der Bevölkerung von Linz am 1. Jänner um 11 Uhr vor dem Landhaus seine Referenz.


Auszug aus dem Buch "Zwischen Aperschnalzen und Zwetschkenkrampus - Oberösterreichische Bräuche im Jahreskreis" von Andrea Euler-Rolle; erschienen im Landesverlag, ISBN 3-85214-591-0




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