Pfingsten
Durch die Gabe des Hl. Geistes waren die versammelten Apostel befähigt, in anderen Sprachen zu sprechen, laut Apostelgeschichte (Apg. 2,1-41) am 50. Tag nach Ostern. Auf den theologischen Inhalt bezog sich das Herablassen von Tauben durch ein Loch in der Kirchendecke, ähnlich wie zu Christi Himmelfahrt.
FIRMUNG
Als eines der sieben Sakramente der katholischen Kirche wurde die Firmung von der Sendung des Heiligen Geistes abgeleitet. Daher gilt Pfingsten immer noch als Haupttermin für Firmungen. Die Ausdehnung der Spende des Sakramentes durch den Bischof von Domund Stiftskirchen auf Heimatpfarren hat eine große Nachfrage an Terminen entstehen lassen. Aus diesem Grund sind die Firmlingszahlen z.B. im Neuen Dom in Linz stark zurückgegangen und reichen die Termine nun bis in den Juni hinein.
Auszug aus dem Buch "Zwischen Aperschnalzen und Zwetschkenkrampus - Oberösterreichische Bräuche im Jahreskreis" von Andrea Euler-Rolle; erschienen im Landesverlag, ISBN 3-85214-591-0



