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Friedenslicht aus Bethlehem

Friedenslicht aus Bethlehem
Ein Symbol, das über Christbaum und Geschenke hinaus an den Sinn des Weihnachtsfestes erinnern soll, hat 1986 vom ORF-Landesstudio Oberösterreich seinen Ausgang genommen.

Auf Initiative des Studios entzündet in der Woche vor Weihnachten ein oberösterreichisches Kind in der Geburtsgrotte in Bethlehem ein Licht, das in einer speziellen Laterne nach Linz gebracht wird und am 24. Dezember in allen Bahnhöfen Österreichs, in allen ORF-Studios und in unzähligen Kirchen und von vielen Vereinen als Sinnbild des Weihnachtsfriedens verteilt wird.

Viele Menschen entzünden mit diesem "Friedenslicht aus Bethlehem" die Kerzen des Christbaumes. Vor allem aber bringen sie das Licht zu ihren Nachbarn, zu Freunden und Bekannten.

Im Jahr 1989 wurde dieses Licht sogar dem Papst überreicht, weil damals Oberösterreich den Christbaum für den Petersplatz in Rom stellte. Grundidee des Friedenslichtes ist es, dass der Friede - so wie das Licht - von Mensch zu Mensch getragen wird.

Auszug aus dem Buch "Zwischen Aperschnalzen und Zwetschkenkrampus - Oberösterreichische Bräuche im Jahreskreis" von Andrea Euler-Rolle; erschienen im Landesverlag, ISBN 3-85214-591-0




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