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Christtag

Ab dem Ende des 4. Jhs. begann sich von Rom ausgehend das Geburtsfest Christi am 25. Dezember neben dem Fest der Epiphanie durchzusetzen.

Gründe für diesen Termin könnten Berechnungen des Geburtstermins oder aber die Verchristlichung eines Sonnenfestes - oder beides zusammen - gewesen sein. Vor allem der Bericht bei Matthäus (2,1-2) über die Regierungszeit des Herodes und das Erscheinen eines Sterns, dem die Weisen folgten, gaben Anlass zu Spekulationen über das Datum der Geburt Christi.

Seit das Christkind die Gaben bereits am Heiligen Abend bringt, ist für den Christtag nur mehr das feiertäglich festliche Essen oftmals Truthahn, Gans oder anderes Geflügel mit Rotkraut charakteristisch

Auszug aus dem Buch "Zwischen Aperschnalzen und Zwetschkenkrampus - Oberösterreichische Bräuche im Jahreskreis" von Andrea Euler-Rolle; erschienen im Landesverlag, ISBN 3-85214-591-0




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